Märsch
In den 1930er Jahre standen im Märsch bereits einige Häuser (Krüppel-Walmdächer): Nuths, Pape (steht nicht mehr), Ebbers, Wulf, Kraska, früher Scholle. 1951 gab es dann einen Bebauungsplan, weil es im Dorf zu eng wurde – nach dem Krieg gab es nun viele Flüchtlinge. Die ersten Häuser, die in den 50ern hier gebaut wurden, wurden durch Hembser gebaut, später zogen auch Leute zu. Der Besitz von einem Morgen Land zur Selbstversorgung war Voraussetzung, um einen Bauplatz zu bekommen.
In der jetzigen Fatimastaße Nr. 1 war bis in die 70er Jahre hinein ein Laden, in dem es das einzige Telefon im Märsch gab.
1954 stiftete Familie Röver die Fatima-Statue.
Hier im Märsch steht auch die neue Grundschule (1965). Zur Eröffnung schrieb Herr Hauptlehrer Wilhelm Scheele folgendes Gedicht:
Hier, wo wir heute versammelt sind,
hier spross einst die Saat in Sonne und Wind.
Hier graste das Vieh, hier wuchs unser Brot,
hier blühten einst Blumen gelb, blau und rot.
Dann wuchsen die Mauern, es floss der Schweiss;
heut sehn wir die Frucht von der Bauleute Fleiss:
die neue Schule, grosszügig und schön,
sie können wir heute vollendet sehn.





